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Hausmitteilung: »Old-School-Developer«

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Bild »IBM Type 26 Printing Card Punch Keyboard« von Ivan Lian

[Foto: »IBM Type 26 Printing Card Punch Keyboard« von Ivan Lian, Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic Licence, thanks!]

Manche Leute wechseln ihre Blog-Domains schneller als Hipster-Devs das JavaScript-Framework!

Knapp zwei Monate nach der Eröffnung gibt es für nil? schon wieder etwas Neues. Die »Coolen« haben jetzt alle eine .dev-Domain! Deshalb firmiert dieses kleine Dev-Blog ab sofort mit dem Untertitel »Old-School-Web-Developer-Blog« auf einer eigenen modischen .dev-Domain: old-school.dev. Was dann natürlich eher nicht »old-school« ist, sondern mehr so Hipster-Dev-Kram. Die alte Domain hat selbstverständlich einen Redirect auf die neue. Außerdem hat das Blog ein kleines optisches »Realignment« bekommen. Und benutzt nun Flexbox statt Floats!

»Old-School«, was soll das heißen? Wir »erfahrenen« (oder »alten«…) Webentwickler sind in manchen Dingen etwas »altmodisch«. Wir überlegen es uns z.B. ganz genau, eine laufende Anwendung komplett neu zu schreiben, weil ein neues JavaScript-Framework versucht, einen Paradigmenwechsel in der Entwicklung durchzusetzen und in Reddit, Hacker News und Blogs alle schreiben, dass man das jetzt unbedingt so machen soll. Oder wir rendern komplexe Web-Anwendungen lieber auf dem Server, statt sie als monströse SPA mit dem heißesten neuen JS-Framework im Client ablaufen zu lassen…

Manchmal ist »Simple & Boring« die bessere Lösung. Und man sollte sich davor hüten, aus einer Flut von Artikeln und Vorträgen über ein neues Framework oder eine neue Software auf augenblickliche Relevanz für die eigene Arbeit zu schließen. Jeremy Keith schrieb dazu:

»I don’t know about you, but I constantly feel like I’m behind the curve because I’m not currently using TypeScript or GraphQL or React.«

Letztendlich ist »da draußen« eine Menge erprobtes und »altes« Zeug im Einsatz, man hört nur weniger davon. Denn es ist wie Metafizzy schrieb:

»You don’t hear about TextMate because TextMate is old. What would I tweet? Still using TextMate. Still good.«

So sieht es aus. In diesem Sinne: Weiter geht's, und »Happy Coding«!

»What‘s in a name?«

miszellen ruby

»What‘s in a name?« Fragten sich schon Romeo und Julia bei Shakespeare. Dieses kleine devblog heißt nil?. Was soll das eigentlich heißen?

nil? ist eine Methode der Programmiersprache Ruby. Sie wird verwendet, um zu testen, ob ein Objekt existiert:

  if blogpost.nil?
    puts "Kein Blogpost"
  else
    puts blogpost.content
  end

Also das, was in anderen Sprachen ein Vergleich mit null ist. In Ruby ist aber bekanntlich alles ein Objekt. So auch nil. Deshalb vergleicht man mit nil? ein Objekt mit dem nil-Objekt. Wer alle Geheimnisse von nil erfahren möchte, sollte folgende Artikel lesen:

nil? ist also einfach im Gebrauch, aber es steckt eine ganze Menge dahinter, wenn man genauer hinschaut. Damit erschien es mir, als ich für das kleine devblog einen Namen aus dem Bereich »was mit Programmieren« suchte, perfekt geeignet. Willkommen bei nil?!

deploy nil?

miszellen

Man findet nix wieder, darum muss man es irgendwo hinlegen. Deshalb wurde dieses kleine »Sub-Blog« des Uninformat unter dem Namen nil? ins Leben gerufen (was der Name bedeutet erklärt ein eigener Artikel).

Hier sollen Code-Beispiele, Tipps u.ä. gesammelt werden, die das multithematische Hauptblog zu sehr »zerfasern« würden. Im Sinne des kurzlebigen (2009 bis 2010) Versuch eines Rails-Blogs namens »Railssprech«, dessen heutzutage größtenteils veralteten Artikel hier unter /railssprech archiviert wurden und dessen uralter (aber erstaunlicherweise immer noch regelmäßig von wem auch immer abgerufener) RSS-Feed nun hier zu »nil?« umgeleitet wird. Diesmal soll es aber nicht nur um Rails gehen, sondern um Webworker-Coding aller Art. Eine Art »Werkstatt-Blog« mit »Worknotes«, wie man das heutzutage so nennt!

In diesem Sinne, let it flow…