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Hier befinden sich die längeren »klassischen« Blog-Artikel.

zwitschiloesch.rb, oder: Wie man mit Ruby den eigenen Twitter-Account leert!

ruby twitter

Ein Smartphone mit durchgestrichenem Twitter-Logo, daneben ein Kampfmesser. Twitter ist ein gefährliches Netz-Pflaster geworden. Irgendein schnoddriger Tweet von 2012 kann Dich einholen und Dir in der dort mittlerweile 24/7/365 tobenden Polit- und Ideologie-Schlacht um die Ohren gehauen werden. Davon abgesehen schadet es eh nicht, mal die Netz-Spuren von Jahren ein wenig zu verwischen…

Es ist im Hause Twitter nicht vorgesehen, dass man die Inhalte des eigenen Twitter-Account »einfach so« auf einmal löschen kann. Mit ein paar Zeilen Ruby und dem Twitter-Gem kann man sich aber selbst etwas bauen, was den eigenen Twitter-Account gründlich leert…

(Photo by Jeremy Zero on Unsplash, thanx!)

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Hi, na?

miszellen jamstack

Deko-Bild: Grüßende Papierfigur vor einem im Hintergrund leicht verschwommen erscheinenden Code, der in PHP »Hello World« ausgibt.

Einmal im Jahr sollte man in sein(e) Blog(s) ja auch mal wieder etwas schreiben, damit die Archivseiten nicht so viele Zeitsprünge haben!

(Pic: KOBU agency auf Unsplash, thanx!)

So ist das halt. Der Mitteilungsdrang bewegt sich in Wellen. Und ich werde nach einigen weiteren Erfahrungen mit der Webentwicklungs-Moderne (ein Modul mit recht trivialen Funktionsumfang mit npm installieren = minutenlanges Gerödel und 25000 Dateien…) immer mehr »old school«.

Mein Liebling der Developer-Moderne ist noch stets alles rund um »Jamstack«. So stellen sich z.B. die Akteure dieser Glaubensrichtung den Weg vor, ein »einfaches« Blog an den Start zu bringen.

Alles und jedes soll »statisch« und »serverless« werden, garniert mit megabyteweise JS. Nun stellten sie aber fest, dass ab einer gewissen Komplexität der Website/Webanwendung der Weg, alles statisch in gewaltige JS-Bundle zu packen und sich dazu eine Abhängigkeit von zwei, drei, vier externen Diensten (»serverless«) zu machen, irgendwie nicht der Königsweg ist. Also ruft man »The Evolution Of Jamstack« aus und baut sich, versteckt unter neuen klangvollen Namen (mit das Wichtigste in der Webdev-Moderne!) wie »Incremental Static Regeneration« oder »Distributed Persistent Rendering« den Rückweg zum guten alten dynamischen Rendering, nur viel komplizierter (Zitat):

»At Netlify, we see a lot of promise in the idea of allowing developers to render critical pages at build time.«

Ja, da waren wir schon vor vielen Jahren. Es ist und bleibt ein ewiger Kreislauf in der Moderne des Web-Developments…

XML in Rails verarbeiten

xml rails ruby

XML! Kaum jemand ist ein großer Fan davon, man kann dem großen Klammern-Salat aber kaum entrinnen, wenn man mit externen Daten von »The Enterprise™« arbeiten muss. Zur Weiterverarbeitung in der eigenen Rails-Anwendung hatte ich dazu bisher stets eine große Parserei mit Nokogiri veranstaltet oder auf zur Datenquelle passende Gems zurückgegriffen.

Aber, TIL: Schon seit Rails 3.0.0 hat Active Support eine Erweiterung für Hash an Bord, die einen String voller hässliches XML in einen wohlgeformten Hash umwandelt.

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»JAMstack Fundamentals«

jamstack ssg

Bild: Ladder to sky clouds

Kürzlich hatten wir es hier vom aktuellen Hype-Begriff »JAMstack«. Smashing jetzt auch, in einem ausführlichen Webinar mit einem JAMstack- und »Serverless«-Protagonisten, Phil Hawksworth von Netlify:

JAMstack Fundamentals: What, What And How

Großartig: Smashing liefert eine komplette Transkription des einstündigen Videos mit!

Mr. Hawksworth erklärt das Thema etwas langatmig, aber ziemlich gründlich. Das ganze natürlich aus Sicht von Netlify. Er relativiert dabei den Mode-Begriff »JAMstack« (»Javascript- APIs- and Markup-Stack«) ein wenig (Zitat):

»Because the common misconception is that every JAMstack site has to be JavaScript and APIs, and Markup, but this kind of thing that we’ve overlooked is that we don’t have to use all three — every one one of these is, kind of, optional. We can use as much, or as little of these as we like. In the same way that a LAMP stack site wouldn’t necessarily need to be hitting a data base. Now, I’ve built things in the past that are served by an apache server, on a Linux machine, and I’ve been using PHP, but I haven’t been hitting a database and I wouldn’t start to rename a stack necessarily for that.«

Und hebt auf das seiner Ansicht nach perfekte Zusammenspiel von JAMstack und »Serverless« ab. »Serverless« ist ein anderer Modebegriff, im Prinzip bedeutet das nur, dass man statt eines eigenen Servers den eines Cloud-Anbieters nutzt und sich nicht um den eigenen Server kümmern muss (Zitat):

»Serverless and JAMstack, they just fit together really beautifully.«

Ein empfehlenswertes Video, um die Ideen der Webdevelopment-Glaubensrichtung »JAMstack« etwas genauer kennenzulernen.

Wir »Old-School«-Developer sind naturgemäß etwas skeptisch. Wenn man auf den vollen JAMstack-Pfad geht, erkauft man sich den Vorteil, sich nicht um einen eigenen Server (CMS, dynamische Komponenten…) kümmern zu müssen, mit der Abhängigkeit von diversen Cloud-Anbietern…

(Bild: Samuel Zeller auf Unsplash, thanx!)