der Uninformat Vers. 1

Old-School-Developer V1

2019 bis 2021

Der erste Versuch eines Developer-Blogs, zunächst unter dem Namen »nil?« und dann als »Old-School-Developer«, produzierte 39 Artikel, die auf dieser Seite umgekehrt chronologisch aufgelistet sind.

Es ist Liebe!

Artikel aus Version 1 vom 26. Oktober 2021 zum Thema railsrubymeta

Josh Marcello – »A Love Letter to Ruby and Rails«:

»In my experience working in other technologies, 50-80% of my time is spent solving technology problems and what’s left is used to solve actual business problems. These technology problems are tasks such as building out database connections, setting up boilerplate, writing build pipelines, etc. Meanwhile with Rails I’ve noticed I get to spend spent the vast majority of my time focusing on business logic.«

Ich würde es nicht gar so lyrisch wie Josh ausdrücken, aber das ist auch meine Erfahrung. Während manche noch ihr tolles Serverless konfigurieren und sich die Festplatte mit npm füllen, tippen wir trocken ein rails new schoenenuetzlicheapp ins Terminal und beginnen mit der Programmierung.

Auch 2021 ist Ruby on Rails immer eine gute Wahl für ein Webprojekt. Zumal man auch zunehmend weniger anstrengende Lösungen für die glorreichen JavaScript-Segnungen der Moderne im gewohnten Rails-Stil mitgeliefert bekommt…

zwitschiloesch.rb, oder: Wie man mit Ruby den eigenen Twitter-Account leert!

Artikel aus Version 1 vom 6. Juli 2021 zum Thema rubytwitter

Ein Smartphone mit durchgestrichenem Twitter-Logo, daneben ein Kampfmesser. Twitter ist ein gefährliches Netz-Pflaster geworden. Irgendein schnoddriger Tweet von 2012 kann Dich einholen und Dir in der dort mittlerweile 24/7/365 tobenden Polit- und Ideologie-Schlacht um die Ohren gehauen werden. Davon abgesehen schadet es eh nicht, mal die Netz-Spuren von Jahren ein wenig zu verwischen…

Es ist im Hause Twitter nicht vorgesehen, dass man die Inhalte des eigenen Twitter-Account »einfach so« auf einmal löschen kann. Mit ein paar Zeilen Ruby und dem Twitter-Gem kann man sich aber selbst etwas bauen, was den eigenen Twitter-Account gründlich leert…

(Photo by Jeremy Zero on Unsplash, thanx!)

Update 2023: Nach Elons Übernahme von Twitter und der Umwandlung in »X« ohne richtiges API für nicht-zahlenden Kundschaft funktioniert diese Lösung leider nur noch bei Leuten mit bezahltem API-Account…

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Jekyll 4.1.0

Artikel aus Version 1 vom 31. Mai 2020 zum Thema jekyllssg

Huch, dieses kleine Nebenblog gibt es ja auch noch!

Das Release von Jekyll 4.1.0 war ein guter Grund, es upzugraden und wiederzubeleben. Jekyll hat in der Version 4 einen ordentlichen Performancesprung gemacht, die Zeit eines jekyll build für mein mittlerweile recht umfangreiches Fußballblog hat sich glatt halbiert.

Das Gem jekyll-paginate-v2 hatte sich beim Upgrade auf Release 4 zunächst als Hindernis erwiesen, weil es seine Dependencies auf Jekyll v3 verdrahtet hatte. Das macht es mittlerweile nicht mehr, aber verhält sich mit der neuen Version 4.1 ziemlich merkwürdig.

Deshalb habe ich ein eigenes Paginierungs-Plugin geschrieben, das hier und auch in den beiden anderen Blogs einwandfrei funktioniert. Die selbstproduzierte Arbeit geht halt nie aus…

XML in Rails verarbeiten

Artikel aus Version 1 vom 25. Juni 2019 zum Thema xmlrailsruby

XML! Kaum jemand ist ein großer Fan davon, man kann dem großen Klammern-Salat aber kaum entrinnen, wenn man mit externen Daten von »The Enterprise™« arbeiten muss. Zur Weiterverarbeitung in der eigenen Rails-Anwendung hatte ich dazu bisher stets eine große Parserei mit Nokogiri veranstaltet oder auf zur Datenquelle passende Gems zurückgegriffen.

Aber, TIL: Schon seit Rails 3.0.0 hat Active Support eine Erweiterung für Hash an Bord, die einen String voller hässliches XML in einen wohlgeformten Hash umwandelt.

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So ist es immer!

Artikel aus Version 1 vom 25. Juni 2019 zum Thema pythonlinux

Deko-Bild des Artikels

Goldene Regel: Wenn auf einem Linux-System etwas kaputt geht, sich nicht installieren lässt oder nicht funktioniert, ist #python im Spiel. Selbst das so zuverlässige Debian ist bei einem schnöden apt-get upgrade davor nicht sicher…

Hausmitteilung: Indieweb

Artikel aus Version 1 vom 29. Mai 2019 zum Thema miszellenindieweb

Kleine Hausmitteilung: Parallel zum Hauptblog wird auch dieses kleine Dev-Blog »indiewebifiziert« und kann nun auch Webmentions empfangen. Näheres dazu gab es im anderen Blog zu lesen.

Technisch wird das realisiert, indem eine zentrale Rails-API-App für alle drei Blogs meines »Imperiums« als Server für Dinge bereit steht, die mit statisch erstellten Blogseiten ohne Klimmzüge nicht realisiert werden können. Ins Blog eingeführt werden sie über eine Vue.js-Komponente, die sich die evtl. vorhandenen Webmentions per JSON abholt.

Git-Integration in Sublime deaktivieren

Artikel aus Version 1 vom 11. Mai 2019 zum Thema sublimeeditor

Screenshot des MacOS-Desktops mit neun Sublime-Fenstern

Kürzlich kam die Version 3.2 meines aktuellen Lieblingseditors Sublime Text heraus. Eine der spektakulären Neuerungen: Git-Integration im Editor. Damit gab es ein handfestes Problem. Da ich in Sublime »lebe« (siehe Bild, alle Arbeits-, Neben- und Blog-Projekte sind ständig in einem eigenen Fenster offen), war Sublime dauerhaft damit beschäftigt, den Git-Status der vielen offenen Dateien zu ermitteln und hielt permanent die CPU auf Trab.

Die Lösung: Git-Integration abschalten!

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Entwickler-Weisheiten: Serverless

Artikel aus Version 1 vom 3. April 2019 zum Thema serverlessrants

»Uncle Dave« Wyner:

»Serverless is one of those unfortunate names that confuse the hell out of people because it’s a lie. Your software most definitely runs on a server.«

Lt. einer Quora-Frage wurde der schöne Begriff Serverless erstmals 2010 von einem Startup namens PiCLoud benutzt und dann 2012 in einem Blogeintrag bei Readwrite in den Diskurs geworfen.

Natürlich geht in Wirklichkeit nichts ohne Server, und wenn man Serverless deployed, benutzt man halt Server anderer Leute in der Cloud statt des eigenen. Wahrscheinlich wollte man damals kein Wort mit Cloud verwenden, weil das Wort Cloud nach der ersten großen Euphorie zu Web-2.0-Zeiten schon ein wenig nach »Sicherheitslücken« und »Abhängigkeit von Big Playern aus USA« klang…

Projektbezogene irb-Historie für Rails

Artikel aus Version 1 vom 12. März 2019 zum Thema rubyrailsirb

Problem: Wenn man mit rails c in der Console mit irb (interactive Ruby) arbeitet, hat man nur eine globale History. Diese liegt im home-Verzeichnis des Users unter .irb_history (aber .irb-history wenn man RVM benutzt). Das ist unschön, denn wenn man an einem Projekt arbeitet, möchte man auch nur den dafür relevanten Teil der History sehen.

Abhilfe schafft eine auf Github gefundene Konfigurationsdatei .irbrc im Homeverzeichnis.

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deploy nil?

Artikel aus Version 1 vom 5. Februar 2019 zum Thema miszellen

Man findet nix wieder, darum muss man es irgendwo hinlegen. Deshalb wurde dieses kleine »Sub-Blog« unter dem Namen nil? ins Leben gerufen (was der Name bedeutet erklärt ein eigener Artikel).

Hier sollen Code-Beispiele, Tipps u.ä. gesammelt werden, die das multithematische Hauptblog zu sehr »zerfasern« würden. Im Sinne des kurzlebigen (2009 bis 2010) Versuch eines Rails-Blogs namens »Railssprech«. Diesmal soll es aber nicht nur um Rails gehen, sondern um Webworker-Coding aller Art. Eine Art »Werkstatt-Blog« mit »Worknotes«, wie man das heutzutage so nennt!

In diesem Sinne, let it flow…

XML raus! Oder: Hi JSON Feed!

Artikel aus Version 1 vom 20. Mai 2017 zum Thema jsonfeedjekyll

Niemand mag XML. Das Problem dabei: Wenn man mit RSS und Atom, den Standard-Syndikalisierungsformaten seit Anbeginn der Weblog-Zeit (also ca. 2001), rummachen möchte, muss man sich wohl oder übel mit XML auseinander setzen. Ein unhaltbarer Zustand. Dachten sich auch Brent Simmons und Manton Reece und erfanden ein neues Syndikalisierungsformat, diesmal aber auf Basis des viel leichter zu handhabenden JSON-Formats: JSON Feed.

Eine gute Idee, die sich auch schnell mit Jekyll implementieren lässt…

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Das Letzte seiner Art, oder: Textpattern-Artikel in Jekyll importieren

Artikel aus Version 1 vom 13. Februar 2016 zum Thema textpatternjekyll

Gestern war es soweit: Ich habe mein letztes Textpattern abgeschaltet. Das erste Blog »das Netzbuch« moderte in seinem guten alten Textpattern noch fröhlich auf dem Server herum, nach all den Jahren noch stets eifrig besucht von Bots und Google-Kundschaft, ca. 300 bis 400 Visits/Tag. Was schon erstaunlich ist, wer einmal in der Maschine steckt bleibt für immer drin…

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